Donnerstag, 18. Dezember 2008
13.12.2008 - Haleakala und die Straße nach Hana
astrid.basti, 18:43h
Nachdem wir gestern einen super sonnigen Ausruhtag eingelegt haben und abends im Hard Rock Cafe essen waren, hat unser Wecker uns heute um 3:00Uhr aus unseren süßen Träumen gerissen. Den Wagen voll mit Wintersachen starten wir gegen 4:00Uhr mit dem Ziel Haleakala National Park. Dort oben auf 3055m Höhe wollen wir die Sonne in ihrer morgendlichen Pracht begrüßen. Unser Reiseführer gibt 2 Stunden für die Fahrt vor, wir sollen also genug Polster haben. Serpentinenartig steigt die Straße schnell von 0m auf 2000m an, wo uns ein freundlicher Ranger im Kassenhäuschen um 10 Dollar erleichtert. Hier steht, dass die Sonne um 6:45Uhr aufgeht. Beim Blick auf die Uhr müssen wir feststellen: 4:45Uhr. OK, wir haben noch ein Stück vor uns. 45 Minuten später haben wir den obersten Aussichtspunkt erreicht und sind froh, dass wir nicht die einzigen Verrückten sind, welche eine Stunde zu früh hier sind. Ich (Basti) starte einen kurzen Rundgang auf dem Gipfel, Lage checken. Alles klar, noch keine Sonne zu sehen, aber verdammt kalt, puh. Schnell ins Auto, wo Astrid schon mit einem Nickerchen begonnen hat. Ich stelle den Wecker auf 30 Minuten, Sitz nach hinten geklappt und dösen. Der Wecker klingelt und aaaahhh, der Himmel sieht schon rot aus. Ok, nun aber schnell die dicken Jacken an und die letzten 30 Stufen nach oben erklimmen. Hier stehen schon eine Menge Leute in dicken Jacken, Decken, Bademäntel oder die ganz Harten in kurzen Hosen und Flipflops rum. Eine Rangerin erklärt uns, dass es noch ein wenig dauert und dass der Berg kurz nach Sonnenaufgang einen Schatten wirft, also lohnt auch mal der Blick nach hinten. Frierend betrachten wir das Farbenspiel der aufgehenden Sonne.

Ok, der Tag ist noch früh und wir entscheiden uns noch die Straße nach Hana zu befahren. Wir sind ja eh schon in der Gegend. Die Straße nach Hana - der Weg ist das Ziel. Zunächt breit beginnend wird die Straße mit ihren 617 Kurven und 56 einspurigen Brücken (ich habe gezählt ;) ) immer schmaler. Es ist schon ein kleines Abenteuer aber der Ausblick ist immer wieder schön. Nach 2 Stunden erreichen wir das verschlafene Örtchen Hana, ein Ort der wirklich ab vom Schuss liegt und auf dem Landweg nur über diese Straße zu erreichen ist. Da wir kein Allradfahrzeug haben müssen wir den selben Weg auch wieder zurück. Kurz nach Hana erreichen wir die Seven Pools, von wo aus wir eine Wanderung unternehmen wollen - 2 Meilen in den Regenwald. Wir haben gedacht auf Kauai hatten wir Regenwald, aber hier haben wir unvorstellbar dichten und wunderschönen Regenwald. Nach 0,5 Meilen erreichen wir einen kleinen Wasserfall, ca 50m hoch. Kurze Pause und weiter geht es durch rasch wechselnde Vegetation ab zum Bambuswald. Wir wollten ja schon auf Big Island Bambuswald sehen, aber der war ja zu. Und wir beide finden, Bambuswald muss man erlebt haben. Super schön, hier sogar besonders dicht und auch ein wenig gruselig (Astrid). Das Rauschen und Knacken der Hölzer unterscheidet sich extremst von einem normalen "langweiligen" Wald. Nach dem Bambuswald kommt richtig richtig richtig richtiger Regenwald. Alle, aber auch wirklich alle Baumstämme sind hier mit Moos bewachsen, die Luft ist schwül, der Boden feucht und überall krabbelt es. Nach insgesamt 2 Meilen ergießt sich ein 105m hoher Wasserfall in einen See. Ein paar Wanderer baden hier sogar.

Schon ziemlich erschöpft machen wir uns auf den Rückweg. Raschel raschel am Wegesrand. Ist das der Eisbär von Lost? Nein es ist eine Kuh, wohl eine Wanderkuh hier mitten im Regenwald. Weit und breit ist hier keine saftige grüne Wiese zu sehen und auch keine andere Kuh, schon lustig.
Am Wagen angekommen, genießen wir erst mal die wunderbare Erfindung: Klimaanlage.
Hier in der Nähe soll sich noch das Grab von Charles A. Lindbergh befinden, wir machen uns auf die Suche. Ganz versteckt hier in der Wildnis finden wir es dann doch noch, wir hatten eigentlich schon aufgegeben.
Es ist 15 Uhr uns wir können uns glücklich schätzen den Rückweg über die Straße nach Hana im hellen zu fahren. Also eigentlich wird uns ja nicht schlecht beim Autofahren, aber die Kurven setzen uns echt zu...
Heute reicht unsere Kraft nur noch für Chicken Select von McDonalds (unser erster Drive Thru, in Deutschland als Drive In bekannt) und um 20Uhr erreichen wir das Land der Träume.
-Astrid & Basti-

Ok, der Tag ist noch früh und wir entscheiden uns noch die Straße nach Hana zu befahren. Wir sind ja eh schon in der Gegend. Die Straße nach Hana - der Weg ist das Ziel. Zunächt breit beginnend wird die Straße mit ihren 617 Kurven und 56 einspurigen Brücken (ich habe gezählt ;) ) immer schmaler. Es ist schon ein kleines Abenteuer aber der Ausblick ist immer wieder schön. Nach 2 Stunden erreichen wir das verschlafene Örtchen Hana, ein Ort der wirklich ab vom Schuss liegt und auf dem Landweg nur über diese Straße zu erreichen ist. Da wir kein Allradfahrzeug haben müssen wir den selben Weg auch wieder zurück. Kurz nach Hana erreichen wir die Seven Pools, von wo aus wir eine Wanderung unternehmen wollen - 2 Meilen in den Regenwald. Wir haben gedacht auf Kauai hatten wir Regenwald, aber hier haben wir unvorstellbar dichten und wunderschönen Regenwald. Nach 0,5 Meilen erreichen wir einen kleinen Wasserfall, ca 50m hoch. Kurze Pause und weiter geht es durch rasch wechselnde Vegetation ab zum Bambuswald. Wir wollten ja schon auf Big Island Bambuswald sehen, aber der war ja zu. Und wir beide finden, Bambuswald muss man erlebt haben. Super schön, hier sogar besonders dicht und auch ein wenig gruselig (Astrid). Das Rauschen und Knacken der Hölzer unterscheidet sich extremst von einem normalen "langweiligen" Wald. Nach dem Bambuswald kommt richtig richtig richtig richtiger Regenwald. Alle, aber auch wirklich alle Baumstämme sind hier mit Moos bewachsen, die Luft ist schwül, der Boden feucht und überall krabbelt es. Nach insgesamt 2 Meilen ergießt sich ein 105m hoher Wasserfall in einen See. Ein paar Wanderer baden hier sogar.

Schon ziemlich erschöpft machen wir uns auf den Rückweg. Raschel raschel am Wegesrand. Ist das der Eisbär von Lost? Nein es ist eine Kuh, wohl eine Wanderkuh hier mitten im Regenwald. Weit und breit ist hier keine saftige grüne Wiese zu sehen und auch keine andere Kuh, schon lustig.
Am Wagen angekommen, genießen wir erst mal die wunderbare Erfindung: Klimaanlage.
Hier in der Nähe soll sich noch das Grab von Charles A. Lindbergh befinden, wir machen uns auf die Suche. Ganz versteckt hier in der Wildnis finden wir es dann doch noch, wir hatten eigentlich schon aufgegeben.
Es ist 15 Uhr uns wir können uns glücklich schätzen den Rückweg über die Straße nach Hana im hellen zu fahren. Also eigentlich wird uns ja nicht schlecht beim Autofahren, aber die Kurven setzen uns echt zu...
Heute reicht unsere Kraft nur noch für Chicken Select von McDonalds (unser erster Drive Thru, in Deutschland als Drive In bekannt) und um 20Uhr erreichen wir das Land der Träume.
-Astrid & Basti-
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