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Freitag, 5. Dezember 2008
04.12.2008 - Regenwald
astrid.basti, 10:12h
Urlaub ist schon was tolles. Zum Sonnenuntergang sind wir ins Meer gesprungen und haben es uns danach im 40 Grad warmen Whirlpool bei Mondschein und Palmen entspannt. Das war auch dringend nötig, aber fangen wir doch am Anfang an.
Heute ist gutes Wetter angesagt und wir machen uns auf einen spannenden Weg in die Berge. Vorweg noch ein Frühstück bei Sonnenaufgang auf der Terasse im Hotelrestaurant und los geht's. Nach 30 Minuten Fahrt erreichen wir die gut versteckte Landstraße 550 rauf in den Waimea Canyon, das grüne Pendant zum Grand Canyon auf dem Festland. Die Straße steigt schnell an und schon erreichen wir den ersten Aussichtspunkt. Hm, sieht klar aus, keine Wolken zu sehen. Prima, hoffentlich ist es oben auch so. Die Berge hier auf Hawaii sind eigentlich immer von Wolken umhüllt. Unser Reiseführer sagt, dass die Berge auf Kauai nur 2 bis 3 Mal im Jahr wolkenlos sind. Mal sehen was uns erwartet. Das Farbenspiel auf dem Weg nach oben nimmt kein Ende. Es ist unglaublich was hier oben für Planzen wachsen, so viele Grüntöne. Dazu kommt noch die rot-braune Erde. Wir erreichen den ersten großen Aussichtspunkt. Der erste Reisebus steht hier auch schon, na hoffentlich ist es nicht zu voll. Es hält sich aber in Grenzen, wir hatten mehr Touristen erwartet. Der Blick ist fantastisch. Es ist nicht vollkommen klar, ein leichter Schleier liegt in der Luft, jedoch ist nicht eine Wolke zu sehen. Was für ein Glück, wir können den gesamten Canyon überblicken und genießen den Anblick der farbenfrohen Berge und der Wasserfälle. Wir treffen ein paar Deutsche und tauschen ein wenig Informationen aus. Wir bekommen ein paar Tips für Big Island, unsere nächste Insel. Der Touristenbus fährt weiter und es bleibt nur noch eine Hand voll Menschen da, welche mit uns das Panorama genießen.
Weiter geht die Fahrt mit mehreren Stopps bis hoch zum letzen Aussichtspunkt und den Beginn unserer Wanderung. Hier oben sind auch keine Wolken zu sehen und unser Blick reicht runter bis ans Meer. Der Berg fällt von dieser Seite mit einer Stufe zum Meer hin ab, ganz schön tief der Abgrund. Wir haben uns unterwegs im Museum eine Wanderkarte gekauft und wollen mal schauen wie weit wir kommen. Wir wandern also bei bestem Wetter den Bergkamm entlang und staunen über die Aussicht. Hier sollen eigentlich immer Wolken sein, da sich keine 10km von hier der regenreichste Punkt der Erde befindet. Das Wetter scheint aber heute keine Lust auf Regen zu haben. Die nette Dame im Museum hat uns aber trotzdem auf den schlüpfrigen Weg hingewiesen, da es die letzten Tage geregnet hat. Wir achten also auf unsere Schritte, noch ist der Weg prima. Es geht rauf und runter und ab und zu müssen wir uns den besten Weg durch den Schlamm suchen. Dort, wo die Sonne nicht hinkommt, ist es noch ein wenigs nass. Ist schon super, dass es hier oben so grün ist und wir nicht die ganze Zeit in der direkten Sonne wandern müssen - es ist natürlich wieder gegen 12Uhr. Nach 0.75 Meilen wird der Pfad steiler und wir halten uns an den Bäumen fest, damit wir nicht ausrutschen. Die nasse Erde färbt unsere Tevas rot und wenn man nicht aufpasst steckt man etwas tiefer im Morast fest.

Es macht aber super viel Spaß sich durch diesen grünen Regenwald zu kämpfen und nach über einer Stunde erreichen wir den Pihea-Aussichtspunkt. Das letzte Stück war eine ganz schöne Kletterei. Der Blick von hier oben entschädigt aber für alles. Wir entscheiden uns nicht weiter zu gehen, da der Pfad hier noch schwieriger wird und machen uns auf den Rückweg zum Auto.
-Basti-

Heute ist gutes Wetter angesagt und wir machen uns auf einen spannenden Weg in die Berge. Vorweg noch ein Frühstück bei Sonnenaufgang auf der Terasse im Hotelrestaurant und los geht's. Nach 30 Minuten Fahrt erreichen wir die gut versteckte Landstraße 550 rauf in den Waimea Canyon, das grüne Pendant zum Grand Canyon auf dem Festland. Die Straße steigt schnell an und schon erreichen wir den ersten Aussichtspunkt. Hm, sieht klar aus, keine Wolken zu sehen. Prima, hoffentlich ist es oben auch so. Die Berge hier auf Hawaii sind eigentlich immer von Wolken umhüllt. Unser Reiseführer sagt, dass die Berge auf Kauai nur 2 bis 3 Mal im Jahr wolkenlos sind. Mal sehen was uns erwartet. Das Farbenspiel auf dem Weg nach oben nimmt kein Ende. Es ist unglaublich was hier oben für Planzen wachsen, so viele Grüntöne. Dazu kommt noch die rot-braune Erde. Wir erreichen den ersten großen Aussichtspunkt. Der erste Reisebus steht hier auch schon, na hoffentlich ist es nicht zu voll. Es hält sich aber in Grenzen, wir hatten mehr Touristen erwartet. Der Blick ist fantastisch. Es ist nicht vollkommen klar, ein leichter Schleier liegt in der Luft, jedoch ist nicht eine Wolke zu sehen. Was für ein Glück, wir können den gesamten Canyon überblicken und genießen den Anblick der farbenfrohen Berge und der Wasserfälle. Wir treffen ein paar Deutsche und tauschen ein wenig Informationen aus. Wir bekommen ein paar Tips für Big Island, unsere nächste Insel. Der Touristenbus fährt weiter und es bleibt nur noch eine Hand voll Menschen da, welche mit uns das Panorama genießen.
Weiter geht die Fahrt mit mehreren Stopps bis hoch zum letzen Aussichtspunkt und den Beginn unserer Wanderung. Hier oben sind auch keine Wolken zu sehen und unser Blick reicht runter bis ans Meer. Der Berg fällt von dieser Seite mit einer Stufe zum Meer hin ab, ganz schön tief der Abgrund. Wir haben uns unterwegs im Museum eine Wanderkarte gekauft und wollen mal schauen wie weit wir kommen. Wir wandern also bei bestem Wetter den Bergkamm entlang und staunen über die Aussicht. Hier sollen eigentlich immer Wolken sein, da sich keine 10km von hier der regenreichste Punkt der Erde befindet. Das Wetter scheint aber heute keine Lust auf Regen zu haben. Die nette Dame im Museum hat uns aber trotzdem auf den schlüpfrigen Weg hingewiesen, da es die letzten Tage geregnet hat. Wir achten also auf unsere Schritte, noch ist der Weg prima. Es geht rauf und runter und ab und zu müssen wir uns den besten Weg durch den Schlamm suchen. Dort, wo die Sonne nicht hinkommt, ist es noch ein wenigs nass. Ist schon super, dass es hier oben so grün ist und wir nicht die ganze Zeit in der direkten Sonne wandern müssen - es ist natürlich wieder gegen 12Uhr. Nach 0.75 Meilen wird der Pfad steiler und wir halten uns an den Bäumen fest, damit wir nicht ausrutschen. Die nasse Erde färbt unsere Tevas rot und wenn man nicht aufpasst steckt man etwas tiefer im Morast fest.

Es macht aber super viel Spaß sich durch diesen grünen Regenwald zu kämpfen und nach über einer Stunde erreichen wir den Pihea-Aussichtspunkt. Das letzte Stück war eine ganz schöne Kletterei. Der Blick von hier oben entschädigt aber für alles. Wir entscheiden uns nicht weiter zu gehen, da der Pfad hier noch schwieriger wird und machen uns auf den Rückweg zum Auto.
-Basti-

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