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Mittwoch, 3. Dezember 2008
02.12.2008 - Abschied von Oahu
Schneller als gedacht haben wir den Flughafen erreicht und müssen nun hier eine Weile auf unseren Flug nach Kauai warten. Im Flughafen selbst ist es recht kühl, deshalb haben wir uns in den schönen, grün bepflanzten, sonnigen, jedoch durch die Flugzeuge nicht grade ruhigen Innenhof gesetzt. Die letzten Tage waren aufregend und irgendwie sind wir nicht wirklich dazu gekommen Blog zu schreiben, daher nun eine kurze Zusammenfassung:

Freitag. Den ersten Nachmittag haben wir uns unseren Strand und die Promenade in Waikiki angesehen. Das Wetter war hervorragend und der Strand mit Menschen überfüllt. Ist halt eine Touristenhochburg hier. Für unser Empfinden sind hier viele Japaner, die gefühlt im Minutentakt unser Hotel im Brautkleid verlassen. Eigentlich wollten wir uns Abends hier noch ein wenig umsehen, sind aber totmüde ins Bett gefallen. Wahrscheinlich die Nachwirkungen von LA.

Samstag. Einmal um die Insel rum. Das haben wir uns vorgenommen. Das Wetter ist leider nicht so schön. Viele Wolken und es soll auch regnen. Also prima Wetter um mit dem Auto rumzukurven. Es ist schon sehr beeindruckend wie grün es hier ist, sobald man die Großstadt Honolulu verlassen hat. Vorbei am Diamond Head geht's an der Ostküste Richtung Norden. Unterwegs wird natürlich öfters angehalten, da sich immer wieder wunderbare Blicke auf's Meer und die Berge ergeben. Besonders spektakulär war ein kilometerlanger Strand mit schönen weißem Sand und türkisfarbenen Meer. Für ein Bad ist es ein wenig zu windig, deshalb flanieren wir den Strand entlang und genießen die Atmosphäre. Weiter geht's zur Turtle Bay, wo wir bei Ola direkt an Meer unser Mittag zu uns nehmen. Was für ein Wind hier! Nach kurzer Weiterfahrt stehen wir im Stau. Warum? Hier findet grade der O'Neill Weltcup im Surfen statt - kein Wunder bei den Wellen. Die Parkplätze sind hier alle dicht, deshalb fahren wir weiter zum Lost-Strand. Vielleich treffen wir ein paar Stars? Komisch, der Strand sieht nicht aus wie bei Lost (liegt vielleicht auch am schlechten Wetter). Dafür stehen hier die Wohnwagen der Stars rum.
Hier im Norden endet die Straße und geht über in einen Matschweg, welcher nur mit Allradfahrzeugen befahren werden kann. Mit dem normalen Mietwagen kann man die Insel nicht umrunden und muss durch das Inselinnere zurück zur Südküste fahren.



Sontag. Augen auf und, ja die Sonne scheint! Also Strandtücher raus und ab an den Strand. Ist noch nicht viel los, also noch viel Platz für uns. Das Meerwasser ist kälter als gedacht, aber nach ein paar Minuten hat man sich daran gewöhnt. Einfach herrlich hier zu liegen und die Sonne zu genießen - in Hannover schneit es grade, haha. An der Weihnachtsstimmung mangelt es bei uns jedoch nicht - in der Lobby wird gerade der Weihnachtsbaum geschmückt...

Montag. So viel war eigentlich nicht geplant, aber Zeit war genung da. Früh haben wir uns die Gedenkstätte von Pearl Harbor angesehen. Wir hatten Glück. Gerade angekommen, konnten wir gleich mit einer Tour durchstarten. Zuvor mussten wir unsere Taschen abgeben, selbst die Kamera durfte nur ohne Tasche mit. Gestartet wurde mit einem Einleitungsfilm, in dem historische Aufnahmen von dem Angriff gezeigt wurden. Dann ging es mit einem Boot raus zur gesunkenen Arizona. Es ist schon erstaunlich wie viele Japaner diese Tour mitmachen und wie unmöglich sie sich verhalten. Schließlich handelt es sich um die Grabstätte vieler gefallener Soldaten.
Wirklich spektakulär war es nicht, man konnte nicht so viel von dem Schiff sehen wie gedacht.
Zurück im Hafen, muss ein Plan für den Rest des Tages her. Wir entscheiden uns zum Diamond Head zu fahren, einem kleinen Vulkankrater, da es bewölkt ist und Strand deshalb keine Option ist. Kaum am Krater angekommen, zeigt sich die Sonne von Ihrer schönsten Seite. Es ist 12 Uhr und wir machen uns in der größten Mittagshitze auf den Weg nach oben, toll. Der Ausblick wird die Strapazen bestimmt entlohnen. Nach 250 Höhenmetern und 5 Litern Schweiß ist der Ausblick über Waikiki wundervoll. Wieder unten angekommen, geht es erst mal ins Hotel zum Duschen.

-Astrid & Basti-

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